Grundlagen

Die Grundlagen bilden die Basis für alle folgenden Techniken der Liechtenauer-Tradition.

Die Quellen Liechtenauers haben jedoch keinen didaktisch Vollständigkeitsanspruch und heben in der Regel nur das hervor, was für die Liechtenauer-Lehre typisch und einzigartig war. In diesem Zusammenhang überliefern sie hauptsächlich Techniken für fortgeschrittene Fechter. Die Grundlagen werden in der Tradition Liechtenauers nur bruchstückhaft erwähnt, da diese bereits vorausgesetzt wurden. Der Verfasser eines Fechtbuches 1452 schreibt:

In den Quellen

Cod. 44.A.8 (‚Danzig‘), 15. Jahrhundert
Diese verborgenen und verdeckten Worte der Schriften (…) werden im Folgenden erklärt und ausgelegt, damit sie jedermann vernehmen und verstehen mag, der bereits fechten kann.

Diese Schriften lassen sich jedoch komplettieren mit den Lehren Joachim Meyers, eines Fechtmeisters aus dem 16. Jahrhundert.

Sein Fechtbuch richtet sich als das erste seiner Art an den Lernenden und zeigt die Lehre der Fechtkunst mit dem Langen Schwert didaktisch aufbereitet, inklusive der Beinarbeit und der Grundhiebe. Sie liefern ein ganzheitliches, rundes Bewegungsystem welches eine hervorragende Basis bildet, um die typisch europäische Bewegungsweise mit der Blankwaffe – insbesondere dem Langschwert – kennen zu lernen.

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