Welche Systemvoraussetzungen muss ich erfüllen?

Wir empfehlen eine DSL-Internetverbindung und einen aktuellen Browser mit HTML5-Unterstützung:

Sind die Inhalte auch offline verfügbar?

Ja! Die Schwertkampf-Tutorials sind seit Sommer 2014 auch als Multimedia-Ebook erhältlich. Damit kannst du alle Inhalte inklusive der Videos mitnehmen und unterwegs oder in der Trainingshalle offline studieren. Es läuft unter MacOS, iOS, Android, Windows, Linux und Amazon Kindle Fire HD.
Weitere Infos hier: www.schwertkampf-tutorials.de/e-book

Wie lange ist die Laufzeit meiner Mitgliedschaft?

Prinzipiell 1 Monat. Wir möchten Euch nicht festnageln, sondern ein großartiges Fechtbuch zur Verfügung stellen. Demnach kann die Mitgliedschaft jederzeit gekündigt werden. Fairness ist uns sehr wichtig.

Wie kommen denn die Preise zustande?

Wir orientieren uns an der Zeit, die wir in der Pflege dieses Online-Fechtbuches stecken. Damit der monatliche Betrag überschaubar bleibt, haben wir ihn so gestaltet, dass er niemanden „wehtun“ muss und die Kosten für dieses Projekt nicht nur von einigen wenigen getragen werden.

Quellen – nach welchen Vorlagen wird gearbeitet?

Wir arbeiten nach Vorlage historischer Quellen aus dem 14.-17. Jahrhundert. Hauptaugenmerk liegt beim Langen Schwert auf der Fechttradition Liechtenauers, welche Ihren Ursprung im 14. Jahrhundert hat und in den Schriften nachfolgender Fechtmeister und Autoren wie Ringeck, Danzig, Talhoffer und anderer überliefert ist.

Die Quellen Liechtenauers überliefern hauptsächlich Techniken für fortgeschrittene Fechter, die sogenannten „Verborgenen Hiebe“ (im 16. Jh. „Meisterhiebe“ genannt) und sich daraus ergebene Stücke (Folgeaktionen). Die Grundtechniken werden in der Tradition Liechtenauers nur bruchstückhaft erwähnt, da diese bereits vorausgesetzt wurden:

In den Quellen

Cod. 44.A.8 (‚Danzig‘), 15. Jahrhundert
„die selbigen verporgen | vnd verdackten wort der zedel die stenn hernach in der glosen | Also verklert | vnd aus gelegt das sÿ ydermann wol vernemen | vnd versten mag der do anders fechten kan“ 
Übersetzt: „Diese verborgenen und verdeckten Worte der Schriften sind Teil der folgenden Glossen. Sie werden im Folgenden erklärt und ausgelegt, damit sie jedermann vernehmen und verstehen mag, der bereits fechten kann.“

Für diese Basis komplettieren wir Liechtenauers wenige genannte Grundlangen mit den Lehren Joachim Meyers. Seine Lehren sind didaktisch aufbereitet und enthalten somit auch die Grundhiebe. Sie liefern darüber hinaus ein ganzheitliches, rundes Bewegungsystem welches eine hervorragende Basis bildet, um die typisch europäische Bewegungsweise mit der Blankwaffe – insbesondere dem Langschwert – kennenzulernen. Unser Ziel ist es nicht, nach ausschließlich einer überlieferten Fechtquelle zu arbeiten, sondern eine umfassende Fechtkunst zu trainieren, welche so exakt wie möglich die damalige Fechtweise mit alle ihrem verfügbarem Wissen widerspiegelt:

  • Hauptquellenstrang unserer Techniken:
    – Cod. 44 A 8 (Peter von Danzig)
    – Cod. Hs. 3227a (‚Döbringer‘)
    – Mscr. Dresd. C 487 (Sigmund Ringeck)
  • ergänzt durch zeitgenössische Quellen des 15. Jahrhunderts, wie z.B. Talhoffers Fechtbücher.
  • Ergänzung durch Quellen aus dem 16. Jahrhundert, insofern es mit der klassischen Liechtenauer-Lehre nicht im Widerspruch steht.
  • Zentraler Inhalt: Die „verborgenen Hiebe“ Liechtenauers und sich daraus ergebene Stücke, eingebettet in ‚Grundtechniken‘.
  • Interpretationsprinzip: Von der These – geprüft durch die Quelle – zur Technik. Somit arbeiten wir nicht von der Quelle zur Technik, sondern verifizieren die Technik an der Quelle, mit der Vorsatz, dass die Technik nicht der Quelle wiedersprechen darf. (Zur Vertiefung, unser Artikel ‚Von der Quelle zur Wahrheit … oder wie rum war das nochmal?‚)

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